Erkältung oder Grippe?...
Jeder, der eine Erkältung hat, kann sich damit trösten, dass es nicht nur ihn alleine „erwischt“. Jeder Erwachsene plagt sich im Schnitt zwei- bis viermal im Jahr damit herum, bei Kindern summieren sich verschiedene Infekte auf bis zu 30 pro Jahr, darunter ist die Erkältung die häufigste. Auslöser sind zu 90% Erkältungsviren. Ein grippaler Infekt, der ebenfalls durch Viren verursacht wird, unterscheidet sich von der Erkältung in erster Linie dadurch, dass man sich matt und abgeschlagen fühlt, Kopf –und Gliederschmerzen hat.
Die echte Grippe –Influenza- ist eher selten. Sie wird durch ganz spezielle Viren übertragen und beginnt häufig wie ein grippaler Infekt mit Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost. Die Symptome sind so ausgeprägt, dass man sich auf jeden Fall ins Bett begeben möchte.
Bei einer echter Grippe ist unbedingt ärztlicher Rat einzuholen.
Aber auch eine –banale Erkältung- sollte auf keinen Fall verschleppt werden. Nehmen Sie die Erkältung ernst und kurieren Sie sie aus. Chronische und ernsthafte Erkrankungen könnten sich daraus entwickeln. Nutzen Sie die Körpersignale für eine Zeit der Ruhe und unterstützen Sie die natürlichen Abwehrkräfte. Im Allgemeinen hat man acht bis zehn Tage mit der Erkältung zu tun. Mit wirkungsvollen Gegenmaßnahmen können Sie jedoch den Krankheitsausbruch verhindern oder den Verlauf zumindest abmildern und um ein bis zwei Tage verkürzen.
Was tun bei den ersten Anzeichen?
Bringen Sie Ihre Abwehr in Schwung. Vitamin C aktiviert die so genannten Fraßzellen, die die Viren und Bakterien unschädlich machen. Empfehlenswert sind 500 mg Vitamin C über den Tag verteilt. z.B.: 4-5 Zitronen, 8-10 Orangen oder ein Vitamin C Präparat aus Ihrer Apotheke.
Viel trinken! Trinken Sie viel und heiß, etwa 2-3 Liter täglich. Vitamin C reiche Tees in der Säfte erfüllen dabei gleich doppelten Zweck.
Einheizen und Ausschwemmen! Fördern Sie das Schwitzen, besonders durch Erhöhung der Körpertemperatur können Sie Krankheitserreger abtöten. Trinken Sie reichlich schweißtreibenden Tee, am besten nachmittags oder abends, dann sind sie am wirkungsvollsten! Ein ansteigendes Fußbad regt auf reflektorischem Weg die Schleimhautdurchblutung an, lässt die Nase so richtig laufen und schwemmt die Viren aus.
Gehen Sie auch bei ersten Anzeichen einer Erkältung noch so oft wie möglich an der frischen Luft spazieren, auch bei „schlechtem Wetter“. Das macht die Atemwege frei und sorgt für eine gute Durchblutung.
Die hier genannten Maßnahmen sind nur einige von vielen Möglichkeiten.
Wir freuen uns, wenn wir Ihnen behilflich sein können und stehen Ihnen gern jederzeit für eine Beratung zur Verfügung.
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